Weg zum Nachbarn

Mit Renate Meves und Gerd Hübinger
Eine Frau schaut während des Liebesaktes den Zuschauer an.

  • Lutz Mommartz /

  • 1968 /

  • 11 min - 16mm - s/w


  • Thomas Schröder, Die Welt, 12.10.68spacer

  • "Weg zum Nachbarn" ist ein Zehn-Minuten-Opus, das Mommartz so kommentiert: "Ein Mädchen kommuniziert mit dem Zuschauer." Mehr in der Tat geschieht nicht: Die sich selbst hingegebene Verzückung im Gesicht der Akteurin lassen den Betrachter ahnen, daß hier nicht Pflichtübung, sondern lustvolle Kür geschieht. Mommartz ist unter den deutschen Filmemachern der Purist. Seine Szenen konzentrieren sich auf die Grundelemente von Bewegung und Ruhe, von Anpnung und Erschlaffung. Er zwingt mit der Suggestivkraft wiederholter Banalität den Zuschauer in den Rhythmus seiner filmischen Aktion.
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  • Film, Jan. 69spacer

  • "Weg zum Nachbarn" besteht aus einer in einer einzigen Einstellung gedrehten Großaufnahme eines Frauengesichts. Ausdruck und Bewegung sind eindeutig: die Frau koitiert auf einem Mann sitzend und erreicht zweimal einen Höhepunkt.
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  • Stern 17.11.68spacer

  • Die Zuschauer sehen im Gesicht einer jungen Darstellerin Höhepunkte der Liebe.
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  • The Observer, 30.8.70spacer

  • One short work of art is the face of a girl having two ethereal orgasms, and rather nice, too: happy and art no doubt.
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